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KMU-Studie 2018: Die Hälfte sind Ein-Personen-Firmen

erstellt am 18 April 2018 durch tm

Die KMU-Studie 2018 integriert aktuelle Zahlen des Bundesamts für Statistik (BfS). Die Anzahl der Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitenden ist weiterhin enorm.

Für die neuste Schweizer KMU-Studie, welche bereits die 6. Ausgabe dieser Studienserie ist, wurden mit grosser Spannung die Zahlen des Bundesamts für Statistik (BfS) von 2015 ausgewertet. Der Fokus lag dabei auf den Auswirkungen, welche die Aufhebung der Franken-Euro-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank hatte. Zudem war erneut klar ersichtlich, dass die KMU die Schweizer Unternehmenslandschaft zahlenmässig dominieren.

Die aktuellste Ausgabe der Schweizer KMU-Studie mit den vom BfS im Jahr 2015 erhobenen Zahlen zeigt, dass die KMU die Schweizer Unternehmenslandschaft zahlenmässig weiterhin dominieren. Insbesondere die Anzahl der Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitenden ist enorm. Sie machen fast 90% aller Betriebe aus und beschäftigen über 23% aller Mitarbeitenden. Ein vertiefter Blick in die kleinsten Firmen zeigt: Zwar arbeiten in Ein-Personen-Firmen «nur» 5% aller Beschäftigten, doch machen sie die Hälfte aller Firmen aus.

Trotz ihrer Dominanz wäre es falsch, alle KMU in einen Topf zu werfen. Es gibt trotz ähnlicher Unternehmensgrössen gewaltige Unterschiede. So zählen der Coiffeur, die Bäckerei, der Malerbetrieb oder die Werbeagentur um die Ecke genauso zu den KMU wie hochtechnologische Weltmarktführer in der Medizinaltechnik oder der Drohnenherstellung. Deshalb sind auch die Unterschiede in den Branchen gross, wobei in jeder Branche und jedem Kanton Kleinstunternehmen tätig sind.

2015 war das erste Jahr nach der Aufhebung der Franken-Euro-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank. Welchen Effekt hatte diese Massnahme auf die KMU-Zahlen? Kurzfristig waren die Auswirkungen auf die Betriebe unterschiedlich und stark branchenabhängig. Insbesondere Branchen wie die Uhrenbranche, die Käse- und Teigwarenhersteller sowie der Gross- und Detailhandel verzeichneten im Jahr 2015 einen starken Mitarbeiterrückgang, der überdurchschnittlich im Vergleich zu den Vorjahren war.

Das KMU-HSG und OBT beschäftigen sich schon seit Jahrzehnten mit den Belangen und den Herausforderungen der KMU, sei es in der Forschung oder in der unternehmerischen Praxis. Mit der vorliegenden Studienreihe, basierend auf den jeweils aktuellsten BfS-Zahlen, möchten die Autoren den Unternehmern wie auch der Gesellschaft einen Mehrwert bieten, indem ein Überblick über die KMU der Schweiz und im internationalen Vergleich gegeben wird.

Die Schweizer KMU-Studie kann unter www.obt.ch/kmu-zahlen oder www.kmu.unisg.ch/kmu-zahlen heruntergeladen werden.

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Über das Institut KMU-HSG

Die Bedeutung der KMU wurde an der HSG früh erkannt. Vor fast sieben Jahrzehnten (1946) entstand deshalb das Schweizerische Institut für Klein- und Mittelunternehmen. «KMU, Family Business und Entrepreneurship» sind die inhaltlichen Säulen des Instituts. Im täglichen Dialog und Austausch mit UnternehmerInnen und Führungskräften aus KMU generiert es Wissen über und in KMU, vermittelt dieses weiter durch:

Weiterbildung von Unternehmern und Führungskräften aus KMU
Beratung und Dienstleistungen für KMU
Relevante und fundierte Forschung über KMU
Lehre an der Universität St.Gallen
www.kmu.unisg.ch

Über OBT
Die OBT AG gehört in der Schweiz zu den sechs grössten Unternehmen im Bereich Treuhand, Wirtschaftsprüfung und Beratung. Der Kundenfokus liegt bei den KMU, wobei sie auch börsenkotierte Unternehmen, öffentlich-rechtliche Körperschaften, Stiftungen und Vereine kompetent und persönlich berät.

Sie wurde 1972 als Tochter der «OBTG Ostschweizerische Bürgschafts- und Treuhandgenossenschaft» in St.Gallen gegründet und hat heute noch dort ihren Hauptsitz. Mit über 300 Mitarbeitenden (davon 20 Lernende) ist OBT in den Bereichen Treuhand, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Steuer- und Rechtsberatung sowie Informatik-Gesamtlösungen tätig. Mit Niederlassungen in Berikon, Brugg, Heerbrugg, Lachen SZ, Oberwangen BE, Rapperswil SG, Reinach BL, Schaffhausen, Schwyz, St.Gallen, Wädenswil, Weinfelden und Zürich zeigt OBT ausgesprochene Kundennähe.

OBT befindet sich seit 1998 im Besitz der Partner und ist Mitglied von EXPERTsuisse sowie ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen. Als unabhängiges Mitglied des weltweiten Netzwerks Baker Tilly International betreut OBT in der Deutschschweiz internationale Unternehmen und zusammen mit einem Genfer Partner auch in der Romandie.
www.obt.ch

 


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