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Zehn Schritte zum Durchstarten in den Sozialen Medien

erstellt am 28 März 2018 durch Theo Martin Bilder: Stephanie KälinBilder: Stephanie KälinBilder: Stephanie KälinBilder: Stephanie Kälin

Wer in den Sozialen Medien durchstarten will, braucht Inhalte und Ressourcen. Die Bieler Gassmann Digital AG gab an ihrem ersten Social-Media-Frühstück ausserdem Einblicke in Fallstricke, die Einsteigern drohen.

Auch die traditionellen Medienmarken «Bieler Tagblatt» und Canal 3 sind soziale Medien, die eine Community aufgebaut haben und im Austausch mit den Kunden stehen. Mit diesem Wissen sei die Groupe Gassmann bestens für die digitale Welt gerüstet, führten Andreas Philipp und Mike Sutter aus. Denn die Unternehmen der Groupe Gassmann bearbeiten heute alle Bereiche der Kommunikation. Es gibt kein Anliegen rund um die Kommunikation, das dem Kunden nicht abgenommen werden könnte.

 

Etablierte Medien nicht vergessen

«Da Ihre Kunden längst digital unterwegs sind, braucht es eine klare Strategie mit pragmatischer und rascher Umsetzung», so Philipp und Sutter. Die Internetnutzung in der Schweiz liegt heute bei der arbeitstätigen Bevölkerung bei 95%. Die Jungen setzen dabei vor allem auf WhatsApp – vor Youtube, Snapchat, Instagram und Facebook. Wer mit Jungen kommunizieren will, kann also nicht nur Facebook vertrauen. In der Schweiz nutzt die Hälfte der Bevölkerung die sozialen Kanäle. Stark im Aufschwung ist Pinterest, das mit Bildern arbeitet und deshalb kreativ genutzt werden kann. Es wird vor allem in den Bereichen Mode, Kochen, Reisen und Architektur eingesetzt.

In der Schweiz hat die Smartphone-Nutzung Geräte wie Desktop und Laptop abgelöst. Datensicherheit, Zuverlässigkeit der Netzwerke und Umgang mit Daten sind aber bei allen wichtige Parameter. Etablierte Medien dürften deshalb nicht vergessen werden, betonten die Referenten. Man müsse den Mix finden, mit beidem umzugehen. In den Sozialen Medien sei es nämlich nicht einfach, genug Reichweite aufzubauen. Mobile first sei heute zwingend. Dadurch werde auch die Werbeverteilung neu strukturiert. Andreas Philipp und Mike Sutter stellten deshalb ihre «10 Schritte zum Durchstarten in Sozialen Medien» vor.

 

Das Beispiel Atlantic Watch

Um Umsatz zu generieren braucht es Bekanntheit, den Aufbau einer relevanten Community und die Interaktion mit den Kunden. Gassmann Digital ist in den Sozialen Medien unter anderem sehr erfolgreich für Atlantic Watch tätig. Für die Lengnauer Uhrenfirma wird gegenwärtig eine weltweite Social-Media-Präsenz aufgebaut. Die sozialen Netzwerke haben den Vorteil, dass die Kunden bekannt sind und gezielt angesprochen werden können. Welche Sozialen Medien gewählt werden hänge ab von Zielen, Zielpublikum, Tätigkeitsbereich, verfügbarem Inhalt und von den Ressourcen. Zu beachten ist auch, dass Bewegtbilder mehr Resonanz auslösen als Texte.

Sämtliche Netzwerke bedingten eine permanente Aktivität. Redaktionelle Planung sei zwingend, damit man jederzeit Stoff und Themen hat. Man müsse sich vorher Gedanken machen, was an Ostern passieren soll, so die Referenten. Die Netzwerke steuern die Algorithmen nach dem Verhalten. Die Ressourcenzuweisung ist deshalb entscheidend. Inhalte müssen organisiert und erstellt werden. Wer ein Feedback gibt will vom Unternehmen schnell Antwort Facebook strafe Nutzer, die dafür drei Tage auf sich warten lassen. Der Kampf um die Relevanz ist riesig – schlechte Beiträge würden sofort abgestraft. Gefordert ist deshalb die Publikation der richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt. Bei Instagram beispielsweise hat Vorteile, wer seine Bilder immer ähnlich aufbaut – beispielsweise Farbe, Filter oder Ausschnitt immer gleich anwendet. Auch regionale Firmen können Influencer einsetzen.

 

Hilfe beim Profi holen

Die Tonalität mit den Kunden müsse überlegt sein. Siezen oder Duzen? Professionell aber zugänglich? Eher freundschaftlich? Sprachgemischte oder getrennte Profile? Auf jeden Fall immer positiv und direkt. Auf Facebook gibt es auch die Möglichkeit, Werbekampagnen zu schalten. Die Analyse der Resultate ist sehr einfach möglich, man kann viele Statistiken auswerten. Je mehr Kommentare ausgelöst werden und je häufiger ein Artikel geteilt wird, desto besser wird die Kampagne getrieben.

Wer geplant wachsen will, muss aber immer mehr Werbebudget einsetzen. Klickhascherei, bsp. mit einfachen Wettbewerben, werden abgestraft. Zudem altert Facebook rasch. Wer Junge will muss daher eher auf Instagram, Snapchat und Whatsapp setzen.

Gassmann Digital ist spezialisiert auf Auftritte in Sozialen Medien. Die Bieler Firma bietet ihren Kunden verschiedene Abonnemente und Workshops an, an denen gemeinsam eine Social-Media-Strategie erarbeitet wird. Das erleichtert insbesondere Einsteigern den Aufritt in den Sozialen Medien massiv, führten Andreas Philipp und Mike Sutter aus.

 

www.gassmanndigital.ch

 

 

 

 Bilder: Stephanie Kälin


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